Seminar- und Workshopreihe „StartUp“

Noch im Dezember beginnen wir mit Seminaren und Workshops.

Informationen in Bälde.

Aktuelle Ausstellungen des BBK RLP

FLUX4ART. Kunst in Rheinland-Pfalz

2022 findet die Landeskunstschau zum 3.Mal statt, diesmal  im Jahr des 75-jährigen Bestehens von Rheinland-Pfalz
Der geplante Ausstellungsteil in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin entfällt.

20.10.2022 - 05.02.2023 - Kunsthalle Mainz
20.10.2022 - 27.01.2023 - Landesmuseum Rheinland-Pfalz, Mainz
29.01.2022 - 26.03.2023 - Roentgen-Museum Neuwied
29.01. 2022 - 26.03.2023 - StadtGalerie Mennonitenkirche Neuwied

Alle Künstler*innen und das Veranstaltungsprogramm unter www.flux4art.de

Kulturpolitik

Kultur- und Medienministerrat der EU – Neues Webtool zu europäischen Fördermöglichkeiten vorgestellt

Kultur- und Medienministerrat der EU – Neues Webtool zur Information über europäische Fördermöglichkeiten vorgestellt

Dienstag, 30. November 2021

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute an der Tagung des Kultur- und Medienministerrats der EU in Brüssel teilgenommen und dort in der öffentlichen Aussprache noch einmal den fundamentalen Wert der Kultur für Nationen, für Gesellschaften und für unsere Demokratie betont (...).
Bei der Ratssitzung stellte die Europäische Kommission außerdem das Online-Tool „CulturEU“ vor. Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche gebündelt Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen, Künstler und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. Gemeinsam mit meinen Counterparts aus Portugal und Slowenien habe ich mich in der EU-Trioratspräsidentschaft intensiv dafür eingesetzt. Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“ (...)
Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet und ist verfügbar unter: www.europa-foerdert-Kultur.eu. (...)

Pressemitteilung Künstlersozialversicherung: Pandemiebedingte Ausnahmeregelungen sollen auch 2022 gelten

Hauptausschuss des Bundestages nimmt Forderung des Deutschen Kulturrates auf

Berlin, den 17.11.2021. Morgen Vormittag findet die zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP eingebrachten Entwurfs eines "Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite" statt. Es gibt nun eine Beschlussempfehlung und den Bericht des Hauptausschusses (Drucksache 20/78) der eine wichtige Forderung des Deutschen Kulturrates aufnimmt.

Der Deutsche Kulturrat hatte am 11. November die folgende Mitteilung versendet: Ampel: Erste Bewährungsprobe für die Kultur heute im Bundestag. Hierin forderten wir eine dringende Nachbesserung im Infektionsschutzgesetz, damit wie schon wie im Jahr 2021 die in der Künstlersozialversicherung Versicherten ihren Kranken- und Pflegeversicherungsschutz auch im kommenden Jahr nicht verlieren, wenn sie mehr als 450 Euro/Monat (5.400 Euro/Jahr) aus nicht-künstlerischer selbständiger Tätigkeit verdienen. Die für dieses Jahr geltende Sonderregelung soll nun, wie von uns gefordert, bis zum 31.12.2022 verlängert werden. Die Zuverdienstmöglichkeit beträgt damit bis Ende 2022, wie bereits 2021, 1.300 Euro/Monat (15.600 Euro/Jahr).

Schon im ersten Entwurf des Infektionsschutzgesetzes war vorgesehen, dass in der Künstlersozialversicherung Versicherte auch im Jahr 2022 das erforderliche Mindesteinkommen unterschreiten können, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren. Diese Maßnahme findet sich nun auch in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses. Sie ist dringend erforderlich, da sich die Einnahmesituation vieler Versicherter gerade wieder dramatisch verschlechtert.

Die Versicherungspflicht und damit die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bleibt nämlich nur bestehen, solange das Arbeitseinkommen der versicherten Künstlerinnen und Künstler nicht mehr als zweimal innerhalb von sechs Kalenderjahren die Grenze von 3.900 Euro im Jahr unterschreitet. Ein Unterschreiten der Grenze soll nun, wie bereits in den Jahren 2020 und 2021, auch 2022 unberücksichtigt bleiben.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Absicherung der soloselbständigen Kulturschaffenden über die Künstlersozialversicherung muss sich gerade in der Pandemie beweisen. Es ist gut, dass in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses des Deutschen Bundestages unsere Forderung aufgenommen wurde, die Zuverdienstmöglichkeit aus nicht-künstlericher Arbeit für Mitglieder der Künstlersozialversicherung bis mindestens Ende 2022 auf dem deutlich erhöhten Satz zu halten. Die Künstlerinnen und Künstler in unserem Land kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mittel gegen die Auswirkungen der Pandemie an. Wenn sie nun auch im kommenden Jahr ein Teil ihres Einkommens aus selbständiger nicht-künstlericher Tätigkeit bestreiten müssen, werden sie dafür nicht auch noch bestraft und bleiben weiterhin Mitglied in der Künstlersozialkasse. Wenn der Deutsche Bundestag morgen der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses zustimmt, wird ein wichtiger Schritt zu besseren Absicherung der Kulturschaffenden in der Pandemie erreicht."

Appell der Allianz der freien Künste - Sonderfonds muss auch für Kulturveranstaltungen der Freien Szene greifen!

Sonderfonds muss auch für Kulturveranstaltungen der Freien Szene greifen!

Berlin, 6.12.2021 | Die Allianz der Freien Künste (AKF) fordert die neue Bundesregierung und die Landesregierungen dringend zum sofortigen Handeln auf:
Der Veranstaltungs-Sonderfonds muss unverzüglich angepasst werden!
Kulturveranstalter:innen sehen sich seit Wochen mit einem pandemiebedingten Publikumsrückgang und zusätzlichen Einschränkungen durch Hygiene-Auflagen konfrontiert, so dass Veranstaltungen sich wirtschaftlich nicht mehr tragen. Ein eigens zur Unterstützung der Kultur installierter „Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen“ soll an dieser Stelle helfen, pandemiebedingte Einnahmeverluste bei Durchführung bzw. Absage von Veranstaltungen zu kompensieren.
Dieser Sonderfonds greift in seiner derzeitigen Form jedoch für zahlreiche Veranstaltungen der Freien Szene nicht: Die im Fonds vorgesehene Bagatellgrenze kann vielfach nicht erreicht werden, auch die angebotene Zwischenlösung über Sammelanträge funktioniert oft nicht, da der Förderzeitraum viel zu kurz bemessen ist. Eine Kompensation im Fall von Veranstaltungsabsagen ist regulär nur dann vorgesehen, wenn die Absagen behördlich angeordnet werden - was nach den neuen Beschlüssen in den meisten Fällen vorerst nicht zu erwarten ist. (...)
Bundesverbände fordern wir die neue Bundesregierung und die Länder auf, unverzüglich wirksame Maßnahmen zum Schutz der Veranstalter:innen und Künstler:innen der Freien Szene zu ergreifen:

  • In der aktuellen Pandemielage müssen auch „freiwillige“ Absagen über die Ausfallabsicherung kompensiert werden.
  • Die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe muss umgehend verlängert werden.
  • Die Bagatellgrenze innerhalb der Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds muss von
  • 1000 Euro auf 500 Euro herabgesetzt werden.
  • Eine „freiwillige” Kapazitätsreduzierung um mehr als 75% muss - analog zur
  • behördlich angeordneten Kapazitätsreduzierung - die Fördersumme verdoppeln.

(...)
Weitere Infos: https://allianz-der-freien-kuenste.de
Sprecher:innen: ALLIANZ DER FREIEN KÜNSTE
Lena Krause - tel: 0176 / 640 92 843 c/o FREO e.V.
Bea Kießlinger - tel: 0179 / 699 05 82 Hasenheide 54, 10967 Berlin
Peder W. Strux - tel :0151/23023400

Allianz der Freien Künste fordert Hilfen in der Energiekrise 15.11.2022
Déjà-vu? Ohne Unterstützung stehen die Freien Künste in der Energiekrise vor dem Aus.

Berlin, 15.11.2022 | Die steigenden Energie- und Strompreise bedrohen die freie Kunst- und Kulturszene existenziell. Die Akteur*innen der Freien Künste aller Sparten sehen sich mit explodierenden Produktionskosten konfrontiert, die durch Eintrittseinnahmen oder Energieeinsparungen nicht auszugleichen sind. Viele Veranstaltungsstätten, Festi­vals und Ensembles werden in den kommenden Monaten ihren Betrieb deshalb nicht oder nur eingeschränkt aufrechterhalten können.

Die Allianz der Freien Künste (AFK) begrüßt, dass im Rahmen des Wirtschaftsstabilisie­rungsfonds 1 Milliarde Euro für gezielte Hilfen für Kultureinrichtungen bereitgestellt wer­den. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung dieser Hilfen fordert die AFK die Verant­wortlichen in Bund und Ländern eindringlich auf, den Begriff der „Kultureinrichtungen“ weit zu fassen und die zahlreichen freien und privat getragenen Kulturorte unter den Schutzschirm zu holen. Diese Orte sind nicht nur elementar für die Berufsausübung der freischaffenden Künstler*innen – es handelt sich auch um unverzichtbare Begegnungs­stätten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Gleichzeitig erleben wir ein Déjà-vu: Es fehlt weiterhin an effizienten Hilfen für selbst­ständige Künstler*innen, dabei zeichnen sich bereits jetzt negative Auswirkungen auf ihre Arbeits- und Einkommenssituation ab: Die gestiegenen Energiekosten führen zur Ausdünnung von Spielplanangeboten und Engagements, zur Kürzung von Honoraren sowie zum Wegbrechen von Verdienstmöglichkeiten und sie gefährden den Weiterbe­trieb von kreativen Arbeitsräumen wie Ateliers.

„Nachdem selbstständige Künstler*innen bereits durch die Corona-Pandemie immense wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen haben, drohen jetzt im Zuge der Energiekrise zusätzlich weitere Umsatzeinbrüche. Wir appellieren an die Bundesländer, dieser Ab­wärtsspirale entgegenzuwirken und geeignete Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. In der Corona-Pandemie erprobte Hilfsprogramme wie z. B. niedrigschwellig angelegte und unbürokratisch zu beantragende Stipendien können hier Wirkung entfal­ten”, betont Helge-Björn Meyer, Co-Sprecher der Allianz der Freien Künste

Darüber hinaus appelliert die AFK an die Politik, die Fachexpertise der Interessenver­bände aller Sparten einzubeziehen. Diese Form der Zusammenarbeit hat sich bei der Bewältigung der Corona-Krise als hilfreich und zielführend erwiesen.

Sprecher:innen:
Lena Krause - tel: 0176/640 92 843
Peder W. Strux - tel :0151/23023400
Helge-Björn Meyer tel: 0175/755 8 120

PM: Berlin, den 7. November 2022 Energiefonds für den Kulturbereich – aber nicht für alle?

… wieder fallen Künstler:innen durchs Raster

Nichts gelernt? Die Pandemie hat es doch nun wirklich gezeigt: Ohne Kultur ist eine Gesellschaft arm, ihr Zusammenhalt gefährdet. Deshalb sind ihre Akteure zu schützen und krisenresilient zu machen. Dazu gehören auch Künstler:innen. Wenn sie ihren Arbeitsplatz, das Atelier, nicht mehr finanzieren können, entsteht der Kultur auch ein unersetzlicher Schaden. Die steigenden Energiekosten gefährden erneut viele Künstler:innen in ihrer beruflichen Existenz. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage des BBK eindeutig. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, dass nicht auch professionelle Künstler:innen neben den Kultureinrichtungen für den Energiefonds antragsberechtigt sein können.

Dazu Dagmar Schmidt und Marcel Noack, BBK Bundesvorsitzende: „Die Pandemie-Folgen sind in der Bildenden Kunst noch nicht einmal überwunden – und schon wieder werden Künstler:innen bei der Bewältigung der nächsten Herausforderung – den Energiekostensteigerungen – benachteiligt. Der BBK fordert die Bundesregierung und allen voran die Kulturstaatsministerin auf, umgehend ein Programm aufzulegen, das die Folgen der Energiekrise auch für soloselbstständige Künstler:innen abfedert und ihnen dadurch die Fortführung ihres Berufs sichert.“

 

Unterstützung für Kulturschaffende aus und in der Ukraine

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier Hinweise zu Unterstützungsplattformen

Goetheinstitut

Logo Goethe Institut>> goethe.de

Der Krieg in der Ukraine hat auch für Kulturschaffende und Künstler*innen gravierende Auswirkungen. Das Goethe-Institut hat deshalb unterschiedliche Programme aufgesetzt, die einen Beitrag zur Stützung der kulturellen Szenen leisten, in der Ukraine wie auch im Exil in Deutschland und weiteren europäischen Ländern.

Stipendien
Stabilisierungsfonds
Bildungsangebite
Schutzvorkehrungen für Kulturgüter

etc.

Diese Unterstützungsprojekte des Goethe-Instituts sind Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, für welches das Auswärtige Amt Mittel aus dem Ergänzungshaushalt 2022 zur Abmilderung der Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine bereitstellt.

 

Deutscher Kulturrat

d.kulturrat >> kulturrat.de/ukraine

Aktuelle Informationen zu Hilfsmaßnahmen aus dem Kulturbereich

IGBK - Internationale Gesellschaft der Bildenen Künste

>> IGBK<
Organisation von Vernetzungstreffen Bildende Kunst zu Kooperationen zwischen UK und Deutschland

Aktuelle Informationen zu Aufentalt, Service, Förderung

TA Logo Ukraine klein

Ein Projekt der IGBK, des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Zentrum Deutschland und des Dachverband Tanz (DTD), initiiert und gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Auf der Startseite des Projekts >> touring artists finden sich in einem >> FAQ wichtige Regelungen zum Aufenthaltsrecht und Sozialrecht zusammen, die für aus der Ukraine Geflüchtete gelten, die sich in Deutschland aufhalten und hier arbeiten.regeläßig aktualisierte Informationen für Künstler*nnen aus der Ukraine zu Aufenthalt, Servivce, Förderung 

 

BBK RLP
Geschäftsstelle + Galerie
Am Judensand 57b
55122 Mainz

© 2022 BBK RLP e.V.
bzw.bei den einzelnen Künstlern.
Alle Rechte vorbehalten.

Telefon: 0 61 31 - 37 14 24
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Ansprechpartnerin:
Vera Hartmann

Geschäftszeiten:
mo 13 - 17 Uhr
mi  10 - 15 Uhr
fr   10 - 13 Uhr

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